LorusTask

 

Version 4.x.x

 

 

 


IMPRESSUM:

Peter Gasperowicz

Ingenieurb ro

Am Rott 25

49186 Bad Iburg

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LorusTask Handbuch.. 3

Systemvoraussetzungen.. 3

Programmeinschr nkungen.. 3

Nutzungsrecht.. 4

Programmbeschreibung.. 4

Programminstallation.. 4

Begriffserkl rung.. 5

         SYMBOLLEGENDE 5

         Begriffserkl rung 5

Hauptfenster.. 6

         Liegenschaftsnummer 6

         Optionen f r Liegenschaft 7

         Hintergrundfarbe 7

         Symbole 7

         Bilder und Dokumente 8

Men leiste im Hauptfenster.. 9

         Auswertungen > Z hlerst nde, Monatswerte, Stichtage nach Speichernummer 9

         Auswertungen > Z hlerst nde, Monatswerte, Stichtage nach Datum 9

         Auswertungen > bergabeprotokoll f r W rme- und Wasser-z hlung 9

         Einstellungen > Optionen 10

         Einstellungen > Globale Einstellungen f r COM Port 10

Liegenschafts-Fenster.. 11

         Auslesung starten 11

         Status der Auslesung 12

         Symbole f r den Ger tetyp (Medium) der Endger te 13

Einstellungen, Daten.. 13

         COM Port Register 14

         Optionen f r Auslesevorgang 16

         Ger teliste Register 19

         Anlage nach prim ren Adressen durchsuchen 19

         Anlage nach sekund ren Adressen durchsuchen 19

         Endger t hinzuf gen / bearbeiten 20

         Daten, Export usw. Register 21

Backup.. 24

Sicherheitseinstellungen.. 24

         GSM Verbindungskosten 25

         Erweiterte Einstellungen 25

E-Mail Einstellungen.. 26

         SMTP settings SMTP Einstellungen 26

         Text der Nachricht 26

Passwort-Einstellungen.. 27

Auslesedaten.. 27

         Zeitangaben 27

         Textformat 27

Zeitplaner f r Auslesungen.. 29

         Modus 29

Ein W rterbuch der M-Bus Spezifikation.. 30

         prim re Adresse 30

         Medium 30

         sekund re Adresse 30

         Statusfeld 30

         SND_NKE senden 30

         An Adresse 254 oder 255 senden 30

Herstellerbezeichnung.. 31

BusSwitcher.. 34

 

 

LorusTask Handbuch

 

Systemvoraussetzungen

 

1. Betriebssystem Windows 10, Windows Server 2016.

2. Bildschirmaufl sung min. 1920 x 1080 Bildpunkte.

4. Ein installierter Microsoft Internet-Explorer Version 11.

5. Eine freie serielle Schnittstelle oder ein USB-RS232 Umsetzer f r den M-Bus Pegelwandler bzw. ein Modem.

6. 4 GB RAM Speicher.

7. Sollten Sie Office-Funktionen nutzen wollen (f r Export nach Excel), muss mindestens das MS Office 2010 Packet installiert sein.

8. Microsoft .NET Framework Version 4.8. Das .NET Framework, falls nicht vorhanden, wird w hrend der Installation von Microsoft-Seite heruntergeladen und installiert.

Hinweis: Diese Voraussetzungen entsprechen unseren Konfigurationen der Test-Rechner. Windows XP wird nicht mehr unterst tzt.

 

Programmeinschr nkungen

 

1. Die M-Bus Schnittstelle im Programm ist nicht f r alle m glichen Z hlerdaten implementiert. Deswegen immer bei neuen Ger ten: Auslesen und mit der Anzeige auf dem Endger t oder mit dem tats chlichen Verbrauch vergleichen! Die feste Datenstruktur wird von uns nicht unterst tzt! Das Merkmal der festen Datenstruktur ist u. a. die fehlende Bezeichnung des Herstellers.

2. Sollten die Z hlerst nde nicht stimmen oder sollte das Endger t sich nicht ansprechen lassen: Anzeige drucken und mit einer kurzen Beschreibung des Endger tes (eine Kopie des Datenblatts) an unsere Adresse schicken. Wenn das Endger t M-Bus konform ist, werden wir - f r Sie ohne weitere Auflagen - versuchen, den Fehler zu beheben.

3. Es ist keine telefonische oder pers nliche Beratung f r dieses Programm vorgesehen - alle Fehlermeldungen oder W nsche sollten Sie an unsere E-Mail-Adresse oder an die Postadresse gerichtet werden.

4. Die Anwendung speichert nach jeder korrekten Auslesung die Auslesedaten in eine Textdatei ab. Die Namen der Dateien werden aus den Identifikationsnummern abgeleitet. Die Benennung der Datenfelder wird bei der ersten Auslesung festgelegt. Sollte danach ein anderes Endger t mit der gleichen Adresse aber anderer Datenstruktur (z.B.: anderes Medium, anderer Hersteller etc.) ausgelesen werden, so ergibt sich ein Fehler bei der Datenzuordnung. Die Anwendung meldet, in den meisten F llen, den Fehler automatisch an und fordert die Auslesedateien zu l schen. Fazit: f r den korrekten Ablauf des Programms ist es u erst wichtig, dass sich hinter jeder prim ren oder sekund ren Adresse nur ein einziges Endger t verbirgt.

5. Jedes Endger t in einer Anlage muss eine einmalige Identifikationsnummer und eine einmalige prim re Adresse aufweisen. Die Identifikationsnummer darf nicht gleich Null sein (00000000). Die prim re Adresse 0 darf mehrfach vergeben sein, aber nur wenn die Anlage ausschlie lich ber sekund re Adressen ausgelesen wird.

6.Wenn Sie die Endger te nur ber sekund re Adressen auslesen wollen, gelten folgende Einschr nkungen:

- Maximale Anzahl der Endger te in einer Liegenschaft 250.

- Die prim ren Adressen d rfen sich nicht wiederholen. Ausnahme prim re Adresse 0.

Nutzungsrecht

Diese Software genie t den Schutz des Urheberrechtsgesetzes. Sie sind jedoch berechtigt, die Software zur Nutzung auf einen Computer zu bertragen und Archivkopien herzustellen, soweit dies zu "Backup" Zwecken sowie zum Schutz ihrer Investition erforderlich ist. Der Lizenzgeber bernimmt insbesondere keine Gew hr f r die "Fehlerfreiheit" der Software oder der Dokumentation und steht auch nicht f r das Erreichen von Kundenstandards oder die Befriedigung von Bed rfnissen des Kunden ein.

 

Programmbeschreibung

Das Programm kommuniziert ber eine serielle Schnittstelle des Rechners direkt mit dem M-Bus Treiber (Ausleseeinheit, Pegelkonverter) oder ber ein Modem.

Die angeschlossenen Z hler werden ber die prim re oder die sekund re Adresse angesprochen. Die Bildung der sekund ren Adresse ber cksichtigt nur die 8-stellige Identifikationsnummer. Die Felder f r das Medium, den Hersteller und die Version sind mit "FF" belegt. Die Daten, die dabei empfangen werden, erscheinen im Klartext. Herstellerspezifische Daten werden in dem Hauptfenster nicht angezeigt.

Bei einer korrekten Antwort wird die Adresse (prim r oder sekund r) in eine Ger teliste eingetragen. Dabei untersucht das Programm auch die Identifikationsnummer.

Die Auslesedaten werden in einer Textdatei abgelegt. Es ist auch m glich, eine Intervall- Auslesung einzuleiten. Dies ist ber prim re oder sekund re Adressen m glich. Es ist anzumerken, dass eine h ufige Auslesung der batteriebetriebenen Endger te ihre Lebensdauer stark beeintr chtigen kann.

Das Programm kann mehrere Anlagen (Liegenschaften), mit bis zu 250 Ger ten, verwalten.

LorusTask ist eine Software zur Auslesung von W rmez hlern, Stromz hlern, Wasserz hlern und anderen Verbrauchz hlern mit M-Bus Schnittstelle.

Eigenschaften:

-           Suche nach sekund ren und prim ren Bus-Adressen

-           Unterst tzung von bis zu 2000 Anlagen (Liegenschaften) je nach Lizenzart

-           250 Endger te pro Anlage

-           Einstellbare Protokolle

-           Export nach Excel

-           Unterst tzung von GSM-Modem und 11 Bit Modem

-           Periodische Auslesung in einstellbaren Intervallen

-           Graphische Darstellung der Verbrauchwerte

Programminstallation

 

         Das Programm wird von der CD, USB Stick oder direkt von der Datei "lorustask_setup.exe" installiert.

         F r die Installation werden Administratorrechte ben tigt.

         In das Systemverzeichnis werden folgende Dateien bertragen: lorusA.dll.

         Das .NET Framework 4.8 wird, falls nicht vorhanden, w hrend der Installation von Microsoft-Seite heruntergeladen und installiert. Das .NET Framework 4.8 muss installiert sein.

         Die Anwendung wird als Vorgabe in das Verzeichnis Programme installiert.

         In den Unterverzeichnissen von Datenordner LorusTaskData werden Auslesedaten als Textdateien gespeichert. Der Datenordner wird unter Dokumente angelegt.

o     Pers nliche Programmeinstellungen und Listen der Endger te werden in dem Daten-Verzeichnis abgespeichert.

o     Nach der Installation wird ein Programm-Ordner mit dem Programmsymbol angelegt.

         Die Anwendung kann jederzeit ber "Systemsteuerung", "Software", "Entfernen" deinstalliert werden. Anschlie end kann das Programmverzeichnis mit den eventuell angelegten Verzeichnissen f r Auslesedaten gel scht werden.

         Das Programm muss mit einem Tagescode frei geschaltet werden. Den Tagescode erhalten Sie bei Ihrem Softwarelieferanten.

Abbildung 1: Freischaltung der Software

 

 

Begriffserkl rung

 

 

SYMBOLLEGENDE

J Tipps f r den Anwender

: Hot Key, Tastaturbelegung

 

Begriffserkl rung

1. Busadresse - die prim re Busadresse im Bereich 1-250 eines Endger tes oder die 8-stellige sekund re Adresse (Identifikationsnummer).

2. Anlage - alle Endger te an einer Busleitung in einer Liegenschaft. Am Ende der Busleitung befindet sich ein M-Bus Pegelwandler. Eine Liegenschaft kann mehrere Anlagen beinhalten.

3. Auslesen - Der Kommunikationsvorgang PC <-> Endger t. Das Endger t bertr gt seine Z hlerst nde zum PC.

4. Auslesedaten - Daten, die ein Endger t ber M-Bus Protokoll sendet; Z hlerst nde.

5. BusSwitcher - ein Umschalter der M-Bus Leitungen.

6. Modem - ein 11 Bit Modem oder ein GSM-Modem zur Fernauslesung der Anlagen.

7. Fernauslesung ein Auslesevorgang einer Liegenschaft ber ein Modem.

8. Endger t oder Ger t ein Z hler mit der M-Bus Schnittstelle: W rmez hler (W rmemengenz hler J), Wasserz hler (Wassermengenz hler J), Stromz hler etc.

Achtung: LorusTask verwendet berwiegend die Bezeichnung Ger t .

9. Datenbank Z hlerst nde werden in den einfachen Textdateien abgespeichert. Es gibt auch eine spezielle Version von LorusTask die mit Microsoft SQL-Server ab 2008 R2 arbeitet.

 

 

Hauptfenster

 

In dem Hauptfenster erscheint Liste der Liegenschaften direkt nach dem Programmstart.

 

Abbildung 2: Hauptfenster

 

Liegenschaften bzw. Anlagen mit den installierten M-Bus Ger ten werden in dem Hauptfenster verwaltet. LorusTask kann je nach Lizenzart maximal 2000 Liegenschaften verwalten.

 

 

 

 

Liegenschaftsnummer

 

Jede Liegenschaft muss eine einmalige Liegenschaftsnummer (plus Ring-Nummer) aufweisen. Als Zeichen d rfen Ziffern, Leerzeichen, Bindestrich oder Gro buchstaben verwendet werden. Minimale L nge der Eingabe: f nf Zeichen.

Ring

Ring-Nummer bzw. Laufende-Nummer wird in folgenden Situationen verwendet:

-           Man m chte eine Liegenschaft in mehrere logischen Segmente aufteilen, z.B.: ein Segment mit Wasserz hler, das andere mit W rmez hler.

-           Eine Liegenschaft wird archiviert und eine neue mit der gleichen Liegenschaftsnummer aber anderen Ring-Nummer erstellt.

-           Es wird ein BusSwitcher verwendet.

-           Es gibt mehr als 250 M-Bus Ger te an der Busleitung. Da LorusTask pro Liegenschaft maximal 250 Ger te erlaubt, ist in diesem Fall eine Aufteilung auf mehrere Liegenschaften mit der gleichen Liegenschaftsnummer und verschiedenen Ring-Nummern unumg nglich.

-           Es werden mehrere Modems f r das Auslesen der M-Bus Endger te in der Liegenschaft eingesetzt.

Optionen f r Liegenschaft

-           Modem: M-Bus Z hler werden ber ein 11-Bit analoges Modem bzw. GSM-Modem ausgelesen.

-           Maximum berwachung: Zuwachs der Z hlerst nde (Energie bzw. Volumen) wird berwacht. Falls ein einstellbarer maximaler Wert berschritten wird, erscheint eine Alarm-Meldung.

-           BusSwitcher: M-Bus Leitungen werden getrennt und ber einen BusSwitcher zusammengefasst. Somit lassen sich mit einem M-Bus Pegelwandler bis zu 2000 M-Bus Endger te auslesen.

Hintergrundfarbe

Hintergrundfarbe von einzelnen Zeilen in der Auflistung der Liegenschaften l sst sich mit vordefinierten Farben ndern. Damit lassen sich einzelne Zeilen optisch gruppieren.

Abbildung 3: Hintergrundfarben

Eine besondere Bedeutung haben Hintergrundfarben rot und grau. Mit Rot wird eine Liegenschaft, die nicht korrekt arbeitet, markiert. Die Endger te lassen sich nicht auslesen. Mit grau kann man Liegenschaft, die erst vorbereitet wird, markieren. Beide Farbmarkierungen deaktivieren die Auslesungen ber Zeitplaner f r Auslesungen .

 

 

 

 

 

 

Symbole

 

Funktion bzw. Option ist aktiv

 

Auslesung nach Zeitplan aktiv

 

Auslesung nach Zeitplan wird in einer Minute gestartet

 

Auslesung erfolgt ber ein Modem

Status der Auslesung

Alle Endger te wurden ausgelesen

Status der Auslesung

75% - 99% Endger te ausgelesen

Status der Auslesung

Etwa die H lfte der Endger te konnte erreicht werden

 

75% - 99% Endger te konnten nicht ausgelesen werden

 

Kein Endger t konnte ausgelesen werden

 

Modem-Verbindung konnte nicht aufgebaut werden

 

 

 

 

: F2 selektierte Liegenschaft ffnen

: Alt + N neue Liegenschaft anlegen

: Alt + B Backup starten

 

J Verwenden Sie eine aussagekr ftige Liegenschaftsnummer, die zu Ihrem System passt. Eine einfache Durchnummerierung wird sich fr her oder sp ter als Trugschluss erweisen!

Bilder und Dokumente

 

Fotos von der Liegenschaft oder von der verbauten Technik lassen sich zu einer Liegenschaft zuordnen. Es d rfen maximal acht Bilder zugeordnet werden. Die Gr e der Bilder wird automatisch angepasst die Breite oder H he des Bildes wird auf 480 Pixel gesetzt.

Nach dem ffnen einer Liegenschaft erscheint rechts das Hauptabbild der Liegenschaft.

Mit dem Anklicken des Bildes werden andere Bilder, falls zugeordnet, nacheinander angezeigt.

 

Abbildung 4: Liegenschaftsfoto mit Wasserzeichen (Liegenschaftsnummer)

 


 

 

Men leiste im Hauptfenster

 

Auswertungen > Z hlerst nde, Monatswerte, Stichtage nach Speichernummer

Z hlerst nde von Energie, Volumen, K lte oder W rme werden, nach Speichernummern aus dem M-Bus Telegrammen angeordnet, ausgegeben. Zu jedem Wert wird nach passendem Datum, gegebenenfalls nachtr glich erstellt (funktioniert nicht immer), gesucht und zugeordnet.

Stichtage und Monatswerte werden mit Speichernummern von 1 bis etwa 200 gekennzeichnet. Es aber gibt keine allgemeine Vorschrift wie diese Nummern gebildet werden sollen. In der Praxis werden Speichernummern 1 und 2 als Stichtagswerte 1 und 2 gerne genommen. Monatswerte liegen dann als ein Block von beispielweise Speichernummer 10 bis 21 f r zw lf Monatswerte.

 

Auswertungen > Z hlerst nde, Monatswerte, Stichtage nach Datum

 

Z hlerst nde von Energie, Volumen, K lte oder W rme werden, nach Datum aus dem M-Bus Telegrammen angeordnet, ausgegeben.

 

 

Auswertungen > bergabeprotokoll f r W rme- und Wasser-z hlung

Nach einer Auslesung von M-Bus Ger ten kann ein Protokoll f r Endkunden / Nutzer erstellt werden. Die Voraussetzung daf r ist, dass das Datenfeld Nutzer oder / und Wohnung mit Angaben gef hlt ist.

Das Protokoll nutzt als Vorlage ein Word-Dokument mit den Namen bergabeprotokoll_vorlage . Das Dokument befindet sich nach der Installation in dem Unterordner pattern_docs . Die Vorlage kann beliebig ver ndert werden. LorusTask f hlt nur die Platzhalter mit entsprechenden Werten aus.

 

Folgende Platzhalter stehen zur Verf gung:

1.      <LGN> - Liegenschaftsnummer

2.      <Adresse> - Postale Adresse der Liegenschaft

3.      <NUTZER> - Nutzer einer Wohneinheit

4.      <wohnung> - Wohnung, Wohnungsnummer

5.      <medium1> bis <medium7> - je nach Z hlertyp wird ersetzt mit Wasser , Warmwasser oder Heizung .

6.      <datum1> bis <datum7> - der Zeitpunkt der letzten Auslesung von M-Bus Ger t.

7.      <wert1> bis <wert7> - aktueller Z hlerstand. Achtung: LorusTask versucht den aktuellen Z hlerstand automatisch zu lokalisieren. Das funktioniert berwiegend perfekt. Probleme bereiten Hybridz hler (W rme/K lte), kombinierte Z hler zum Beispiel: W rmez hler mit zus tzlichen Impulsz hler f r Wasserz hler und Elektrizit tsz hler mit mehreren Tarifen.

8.      <u1> bis <u7> - Ma einheit wie MWh, kWh oder m .

9.      <serial1> bis <serial7> - Seriennummer des M-Bus Ger tes. Die Seriennummer wird in dem M-Bus Telegramm als Fabrikationsnummer bezeichnet. Falls keine Fabrikationsnummer in dem Telegramm vorhanden ist, wird die Identifikationsnummer (sekund re Adresse) verwendet.

 

J Das Word Programm von Microsoft muss auf dem PC installiert sein.

 

Einstellungen > Optionen

 

 

1.      Spalte COM Port anzeigen: in der Liste der Liegenschaften wird zus tzlich Spalte COM Port hinzugef gt. Diese Option kann hilfreich sein falls mehrere echte oder virtuelle seriellen Schnittstellen im Einsatz sind.

2.      Standortabfrage vor der vor Ort Auslesung zeigen.

3.      Status der letzten Auslesung nach dem Alter der Auslesung bestimmen.

4.      Reihenfolge der Spalten festlegen.

Einstellungen > Globale Einstellungen f r COM Port

 

Einstellungen f r Kommunikationsschnittstelle (COM Port) k nnen einzeln bei jeder Liegenschaft oder global f r den Rechner und alle Liegenschaften vorgenommen werden.

ber COM Port kommuniziert LorusTask direkt ber einen M-Bus Pegelwandler oder ber ein Modem mit den M-Bus Ger ten.

 

Folgende Optionen stehen zur Verf gung:

Einstellungen werden individuell f r jede Liegenschaft vorgenommen.

Dies ist die Standard-Einstellung nach der Installation der Software. Diese Einstellung muss in folgenden F llen beibehalten werden:

1.      M-Bus Ger ten werden nur ber ein Modem oder mehrere Modems ausgelesen.

2.      Auslesung erfolgt ber mehrere TCP-IP nach RS232 Umsetzer.

3.      Auslesung erfolgt vor Ort in der Anlage ber zwei oder mehr serielle Schnittstellen.

Feste COM Portnummer.

Diese Einstellung ist f r einen Rechner / Laptop mit einer festen seriellen Schnittstelle wie COM1 geeignet.

Erster freier COM Port am Rechner.

Am besten f r Laptops ohne festen COM Port geeignet. In diesem Fall werden USB-RS232 Umsetzer / Kabel verwendet. Steckt man aber das Kabel in einen anderen USB Port, so kann sich die Portnummer ver ndern. Die Software sucht dann automatisch nach dem neuen COM Port.

Folgende COM Ports ausschlie en.

Diese Einstellung gilt bei der Option Erster freier COM Port am Rechner . Man kann bestimmte COM Ports von der Suche ausschlie en. Zum Beispiel eingebaute Modems, Bluetooth Ger te etc.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Liegenschafts-Fenster

 

 

Abbildung 5: Liegenschaft-Fenster

Auslesung starten

Alle M-Bus Endger te werden ausgelesen. Z hlerdaten werden gespeichert.

Status der Auslesung

Symbol 1- Auslesung erfolgreich. Die Auslesedaten (Z hlerst nde) werden in der Datenbank abgelegt.

Symbol 2- Auslesung erfolgreich aber die Seriennummer wurde ver ndert. Die Seriennummer kann sich ver ndern, wenn ein Austausch-Endger t der Anlage hinzugef gt wurde. Dieses hat dann im Regelfall eine andere Seriennummer. Die Auslesedaten werden in der Datenbank abgelegt.

Symbol 3 Das Endger t lieferte ein anderes Telegramm mit Z hlerst nden als bei der letzten Auslesung.

Symbol 4 Ein unbekannter Fehler ist aufgetreten.

Symbol 5 - Antwort-Telegramm fehlerhaft (Doppeladressierung?).

Symbol 6 - Keine Antwort von Endger t.

Symbol 7 - Das Endger t liefert als Antwort ein leeres Telegramm ohne Z hlerst nde.

Symbol 8 - Das Endger t antwortet mit einem Fehlertelegramm. Z hlerst nde werden nicht bermittelt.

Symbol 9 - Das Endger t antwortet, aber Fehler-Status ist gesetzt. Die Auslesedaten (Z hlerst nde) werden in der Datenbank abgelegt.


 

 

Symbole f r den Ger tetyp (Medium) der Endger te

Symbol

Farbe

Ger tetyp

Medium

Ein Bild, das Objekt enth lt.

Automatisch generierte Beschreibung

 

Wasserz hler

Warmwasser, Mischwasser oder Hei wasser

 

Wasserz hler

Kaltwasser oder Wasser

 

 

Das Medium ist unbekannt (das Endger t wurde noch nicht ausgelesen)

Schwarz

 

l

Dunkelgrau

 

Unbekanntes Medium

Dunkelgelb

 

A/D Wandler

Ein Bild, das Musik enth lt.

Automatisch generierte Beschreibung

 

W rmez hler

W rme R cklauf oder Vorlauf

 

Hybridz hler

W rme / K lte

Magenta

Gasz hler

Gas

Hellgrau

 

Anderes Medium

 

Stromz hler

Elektrizit t

Braun

 

Druck

 

K ltez hler

K lte

Hellblau

 

Dampf

Dunkelmagenta

 

Bus / System

Dunkelgr n

 

Pressluft

Gr n

Heizkostenverteiler

Heizkostenverteiler

 

: F2 - Auslesung starten

: F3 - EINSTELLUNGEN, DATEN ffnen

: Alt + P Ger teliste oder letzte Endger teauslesung drucken

 

 

 

Einstellungen, Daten

 

In diesem Fenster werden die wichtigsten Einstellungen zu den installierten Endger ten vorgenommen. Des Weiteren lassen sich die gesammelten Daten in verschiedenen Formaten abrufen.

COM Port Register

Abbildung 6: Einstellungen und Daten

 

W hlen Sie COM Port oder eine Modemverbindung f r die Liegenschaft aus.

 

W hlen Sie COM Port und Standard-Baudrate f r Kommunikationsverbindung aus.

 

 

 

 

 

Diese Einstellungen haben keine Auswirkung auf die Auslesung der Endger te!

 

GSM Modem

Falls gesetzt, wird die Kommunikation mit 10 Bit ohne Parity-Pr fung ausgef hrt. Bei einem 11 Bit Modem ist diese Option abzuw hlen.

Check CTS line

Nur falls RTS-CST Pr fung m glich ist.

Check DCD line

Es pr ft, ob eine Modemverbindung abgebrochen wurde.

Ignore DSR

DSR Leitung pr ft das Vorhandensein von Modem. Nicht immer wird diese Leitung aber durchgeleitet.


 

 

Optionen f r Auslesevorgang

 

 

Anzahl der Antwort-Telegramme

 

1.      Optimiert f r Intervall-Auslesung es werden bis zu 2 Antworttelegramme ausgewertet und gespeichert. Eine gute Einstellung f r den Anfang.

2.      Ein Telegramm auswerten verwenden Sie diese Option f r Auslesungen die t glich oder in k rzeren Intervallen (15 Min bis 12 Std.) erfolgen.

3.      Bis zu 10 Telegramme auswerten .

4.      Bis zu 30 Telegramme auswerten das Programm wird versuchen alle m glichen Monatswerte zu erreichen. Diese Option soll nur bei den Auslesungen, die halbj hrlich oder j hrlich erfolgen, verwendet werden.

5.      Anzahl der Telegramme kann zus. pro Ger t eingestellt werden . Die globale Einstellung kann aufgehoben werden. Jedes Endger t kann individuell auf die Anzahl der Telegramme eingestellt werden.

 

Initialisierung der Ger te SND_NKE

 

1.      Optimiert f r Intervall-Auslesung am Anfang der Kommunikation wird mehrfach ein SND_NKE auf Adresse 255 (Broadcast) abgesetzt. Endger te antworten darauf nicht aber f hren eine Initialisierung durch. Initialisierung stellt unteren anderen den Telegrammz hler auf 1.

2.      Jedes Ger t vor der Auslesung initialisieren es wird ein SND_NKE auf die prim re Busadresse jedes Endger tes abgesetzt.

3.      Kein SND_NKE senden diese Option darf nur angewandt werden, falls Endger te keine Initialisierung ben tigen, das ist der Fall bei Endger ten die nur ein Telegramm als Antwort liefern.

 

J Verwenden Sie die Option 3 falls in der Anlage nur Endger te mit Herstellerbezeichnung KAM, RKE, IST vorzufinden sind (Stand bis 2018). Diese Endger te liefern nur ein Antworttelegramm.

 

Periodische Auslesung

 

 

Periodische Auslesungen wird nur f r das Testen von Endger ten verwendet. Es erlaubt sehr kurze Abfragezeiten. Batteriebetriebene Endger te erlauben nur eine begrenzte Anzahl der Auslesungen in der Stunde. Also Obacht: wird eine periodische Auslesung von einem von Batterie versorgten Endger t in z.B. 10 Sekunden Rhythmus gestartet, so wird die Batterie in einer Woche leer sein!

Datenumfang

 

1.      Optimiert f r Intervall-Auslesung es werden nur die wichtigsten aktuellen Werte gespeichert. Das sind: Volumen, Energie, Durchfluss, R cklauf- Vorlauf-Temperaturen etc.

2.      Alle Werte aus Antwort-Telegrammen speichern alle Antworttelegramme werden in vollem Umfang gespeichert. Verwenden Sie diese Option falls nur sporadische Auslesungen gemacht werden (monatlich oder seltener).

3.      Umfang der Daten automatisch bestimmen setzten Sie diese Option und untersuchen, ob alle Werte, die Sie brauchen da sind.

4.      Z hlerdaten werden nicht gespeichert Datenbank wird deaktiviert.

 

J Falls Stichtage und Monatswerte ben tigt werden, ist die Option 2 die korrekte Wahl.

Umgang mit der nderung der M-Bus Antworttelegramme

1.      Optimiert f r Intervall-Auslesung

2.      Immer eine neue Datendatei anlegen, alte Datendatei wird umbenannt

3.      Keine Daten speichern, Fehlermeldung ausgeben

 

J Bei der Option 1 wird Datendatei nur bei einer manuellen Auslesung ge ndert. Bei den Auslesungen ber Zeitplaner werden die Datendateien gesch tzt.

 


 

 

Ger teliste Register

Liste der Endger te

 

Abbildung 7: Register Ger teliste

 

Anlage nach prim ren Adressen durchsuchen

 

Das Bus-System wird automatisch nach installierten Ger ten durchsucht. Alle gefundenen Z hler werden mit ihrer prim ren Adresse in die Ger teliste eingetragen und erscheinen in dem linken Ausgabe-Fenster. Der Suchvorgang l sst sich jederzeit mit dem "Abbruch" Schalter beenden.

Falls die Anzahl der Endger te in einer Anlage bekannt sei, soll diese eingetragen werden. Das Programm unterbricht dann die Suche, wenn alle Endger te gefunden wurden.

Anlage nach sekund ren Adressen durchsuchen

Bei der Suche mit der Option alle sec. Adressen" wird die Anlage nach wild-card" Verfahren durchsucht. Es werden keine Wiederholungen der Auslesungen gemacht.

Falls die Anzahl der Endger te in einer Anlage bekannt sei, soll diese eingetragen werden. Das Programm unterbricht dann die Suche, wenn alle Endger te gefunden wurden.


 

 

Endger t hinzuf gen / bearbeiten

 

Abbildung 8: Ger t hinzuf gen / bearbeiten

 

Folgende Datenfelder stehen bei Endgr ten zur Verf gung:

1.      Prim re Busadresse.

2.      Identifikationsnummer (sekund re Busadresse).

3.      Baudrate: 300, 2400 oder 9600 Baud.

4.      Bezeichnung zum Beispiel Beschreibung des Messpunktes.

5.      Einbauort physikalischer Einbauort des Endger tes.

6.      Nutzer zugeordneter Nutzer von Verbrauchsmedium.

7.      Wohnung Wohnungsnummer etc.

8.      Lage Lage der Wohnung im Objekt. Zum Beispiel: 1.OG, 2.OG.Links

9.      Allgemeiner Z hler zum Beispiel Gesamtwasserz hler der Liegenschaft.

10.  Kommentar

11.  Anzahl der Antwort-Telegramme die globalen Einstellungen k nnen hier individuell angepasst werden.

12.  Seriennummer Seriennummer des Endger tes wird standardm ig als Fabrikationsnummer in den Telegrammen bertragen. Falls aber diese nicht vorhanden ist, wird die Identifikationsnummer oder eine manuelle Angabe bernommen.

13.  Z hlpunktbezeichnung.

14.  Medium manuell bestimmen es werden sehr oft W rmez hler als K ltez hler verbaut. Die Bezeichnung des Mediums ist dabei falsch. Ein anderes Beispiel: M-Bus Ger te mit Medium als unbekannt oder anderes . Durch das Aktivieren von dieser Option kann man das Endger t auf das korrekte Medium einstellen. Das gilt aber nur f r LorusTask Anzeigen und Auswertungen, das Endger t wird weiterhin das falsche Mess-Medium beibehalten.

15.  Artikelnummer.

 

 

 

 

 

 

 

Maximale L ngen der Datenfelder:

Feldname

Max. L nge

Feldname

Max. L nge

Bezeichnung

150

Artikelnummer

20

Einbauort

150

 

 

Nutzer

150

 

 

Wohnung

100

 

 

Lage

100

 

 

Z hlpunktbezeichnung

100

 

 

Kommentar

300

 

 

 

Auslesungen vom Ger t deaktivieren

 

Daten, Export usw. Register

Export nach Excel

1.      Export Z hlerdaten

2.      Export Protokoll der letzten Auslesung

3.      Create FF files

4.      Z hlerdaten aus der letzten Auslesung senden an [E-Mail Adresse]

 

 

 

 

 

Protokoll der letzten Auslesung konfigurieren

 

 

 

Es gibt vier Protokoll-Typen zu Auswahl. Das letzte Protokoll DIEHL electricity ist nur f r einen Stromz hler der Generation G auszuw hlen. Das Sortieren der Datens tze nach Busadresse, Identifikationsnummer oder Bezeichnung gilt nicht f r das Protokoll Kundenspezifische Auswahl .

Kundenspezifische Auswahl erlaubt eine freie Auswahl der Datenfelder und der Reihenfolge. Die Datens tze werden nach der ersten Spalte sortiert.

 

 

 


 

 

Optionen f r Protokoll der letzten Auslesung

 

Abbildung 9: Optionen f r Protokoll der letzten Auslesung

 

 

J Das Excel Programm von Microsoft muss auf dem PC installiert sein.


 

 

Backup

 

 

1.      Das Backup (komplette Datensicherung von LorusTask) sollte auf einer anderen Festplatte als C erstellt werden. Netzlaufwerke oder Netzpfade werden unterst tzt.

2.      Der Ordner f r Backup wird in dem Dialog EINSTELLUNGEN, DATEN ausgew hlt.

 

Sicherheitseinstellungen

 

Folgende Bereiche in LorusTask lassen sich ber ein Passwort sichern oder k nnen f r den Benutzer unsichtbar gemacht werden:

1.      EINSTELLUNGEN, DATEN Fenster

2.      M-Bus Funktionen Register

3.      Optionen f r Auslesevorgang Register

4.      Maximum berwachung Register

5.      Liegenschaftsdaten

Abbildung 10: Sicherheitseinstellungen

 

 

Option Bei der Deselektierung der Ger te SND_NKE 253 senden es ist eine globale Einstellung f r sekund re Adressierung. Diese Option sollte immer aktiviert werden.

GSM Verbindungskosten

 

Bei den Auslesungen, die ber ein GSM Modem durchgef hrt werden, lassen sich die anfallenden Verbindungskosten aufzeichnen.

 

 

 

Erweiterte Einstellungen

 

Erweiterte Einstellungen beinhalten je nach Lizenzart von LorusTask folgende Punkte:

1.      Watch Dog Einstellungen Einstellungen f r eine Watch Dog Karte.

2.      SQL Datenbank Einstellungen f r Microsoft SQL Datenbank (ab Version 2008 R2). Diese Option ist in der Standard-Version nicht vorhanden.

3.      E-Mail Einstellungen Einstellungen f r E-Mail Sende-Konto.

4.      Pfad vom Datenordner standardm ig werden alle Daten von LorusTask in einem Ordner LorusTaskData in Dokumenten-Verzeichnis gespeichert. Diesen Ordner kann man ndern, allerdings m ssen die Daten manuell aus dem Alten-Ordner in das neue Verzeichnis bertragen werden.

 


 

E-Mail Einstellungen

 

LorusTask kann Nachrichten mit Z hlerst nden nach jeder Auslesung von Anlagen versenden. Des Weiteren k nnen Nachrichten bei berschreitungen von Maximal-Werten bertragen werden.

 

Abbildung 11: E-Mail Einstellungen

 

Der Link E-Mail Einstellungen befindet sich in dem Dialog Sicherheitseinstellungen .

 

SMTP settings SMTP Einstellungen

1.      SMTP Server URL des E-Mail Servers

2.      SMTP Port Portnummer, Standard-Wert 587

3.      FROM address E-Mail Adresse die f r das Senden von Nachrichten verwendet wird.

4.      DOMAIN Leer lassen falls unbekannt

5.      Username - Benutzername f r das Sende-Konto. Oft ist das auch die E-Mail Adresse FROM address .

6.      Passwort Das Passwort f r Sende-Konto.

7.      Use SSL Protocol zu aktivieren falls Verschl sselungsprotokoll  zur sicheren Daten bertragung im  Internet verwendet wird.

 

Text der Nachricht

Es k nnen Platzhalter verwendet werden, diese werden dann mit entsprechenden Werten automatisch ersetzt.

1.      PROPERTY_NAME Bezeichnung der Liegenschaft ( Anlage ).

2.      PROPERTY_NUMBER Liegenschaftsnummer.

3.      TIMEPOINT aktuelles Datum und Uhrzeit.

4.      DEVICE_IDENT Identifikationsnummer des Endger tes

5.      DEVICE_NAME Bezeichnung des Endger tes.

6.      MAX_VALUE eingestelltes Maximum von Verbrauch f r das Endger t.

7.      CURRENT_VALUE aktueller Wert.

8.      ALERT_MESSAGE automatisch generierte Warnung bei berschreitung von Maximum.

 

 

Passwort-Einstellungen

 

 

Das Starten bzw. Beenden von LorusTask l sst sich mit einem Passwort sch tzen. Sollte das Betriebssystem runtergefahren werden, wird das Beenden-Passwort deaktiviert.

 

Auslesedaten

Zeitangaben

Alle Zeitangaben werden in folgendem Format dargestellt:

JJJJ-MM-DD HH:MM:SS

Textformat

Die Auslesetabellen in Textform werden in den Unterverzeichnissen \station1...XXX abgelegt. Der Name der Datei wird aus der Identifikationsnummer abgeleitet, z.B.: 18928736.txt. Das Format der Textdaten ist so ausgelegt, dass eine bernahme von z.B. Excel sofort m glich wird. Als Trennung zwischen den Datenfeldern dient das Semikolon, die Texte werden in Anf hrungszeichen abgelegt.

Beispiel einer Auslesedatei, Dateiname 00000218.txt.

00000218";"REL V017 00000218";"Elektrizit t";"Energie";"Zeitpunkt";"Datum 1";"Energie 1";"Datum n chster Stichtag 1";"Herstellerspez."

Kennung"; "Zeitpunkt"; "Status"; "kWh";"";"";"kWh";"";""

"E";2000-10-25 19:57:08;"O.K.";99184133;2000-10-25 18:25;1999-12-31;99184123;2000-12-31;07 08

"E";2000-10-26 11:46:24;"O.K.";99184133;2000-10-26 10:14;1999-12-31;99184123;2000-12-31;07 08

"E";2000-10-26 11:54:23;"O.K.";99184133;2000-10-26 10:22;1999-12-31;99184123;2000-12-31;07 08

"E";2000-10-26 12:02:36;"O.K.";99184133;2000-10-26 10:30;1999-12-31;99184123;2000-12-31;07 08

Erl uterungen:

erste Zeile :

00000218" Identifikationsnummer

REL V017 00000218" Herstellerbezeichnung, Version, Identifikationsnummer

Elektrizit t" - das Medium

Energie" - Beschreibung f r die erste Datenkolumne (Datenrekord 1)

Zeitpunkt" - Beschreibung f r die zweite Datenkolumne (Datenrekord 2)

 

zweite Zeile:

Kennung" P1 -> periodische Auslesung, eine Wiederholung; E -> einzelne Auslesung

Zeitpunkt" - Auslesedatum und Uhrzeit

Status" - hier werden eventuelle Fehlermeldungen abgelegt

kWh" Einheitsbezeichnung ...


 

 

Zeitplaner f r Auslesungen

 

Abbildung 12: Zeitplaner f r automatische Auslesungen

Modus

Es stehen kurze Zeitintervalle von 15, 30, 60 und 120 Minuten zur Verf gung. Und die langen Zeitintervalle: t glich, w chentlich, 10 Tages Modus oder monatlich.

Der genaue Zeitpunkt der Auslesung, Wochentag oder Tag des Monats gelten f r alle Liegenschaften.

 

Option Protokoll der letzten Auslesung automatisch erstellen Es wird eine Excel Datei mit letzten Z hlerst nden erstellt. Excel muss vorinstalliert sein.

 

Connection timeout maximale Wartezeit in Sekunden bei Verbindungsauf bei der Kommunikation ber ein Modem.

 


 

 

Ein W rterbuch der M-Bus Spezifikation

(nur f r das Programm relevante Begriffe)

prim re Adresse

Einfache Adressierungsart. Endger te im Einsatz d rfen Adressen von 1 bis 250 besitzen. Die Adresse 0 ist den nicht konfigurierten Ger ten vorbehalten. Bei der Adresse 253 handelt es sich um eine Sekund radressierung, das Endger t muss zuvor entsprechend eingestellt sein. Das Senden der Adresse 254 verlangt, dass alle Z hler mit Kurzantwort (E5h) antworten. Bei der Adresse 255 dagegen wird keine Antwort erwartet.

Medium

Folgende Medien sind m glich: Anderes, l, Elektrizit t, Gas, W rme (R cklauftemperatur), Dampf, Warmwasser, Wasser, W rmemengenz hler, Druckluft, W rme (Vorlauf-Temperatur), Bus, unbekanntes Medium. nderungen sind m glich - das Programm wird immer mit dem aktuellen Stand der M-Bus Spezifikation ausgeliefert.

sekund re Adresse

Der Adressraum von 250 Prim radressen wird in der Praxis schnell zu klein. Ein Wohnkomplex mit mehreren Geb uden und mit drei Verbrauchz hlern (Warmwasser, Kaltwasser, W rme) pro Wohneinheit kommt leicht an 1000 M-Bus Endger te heran. Die L sung bietet die sekund re Adressierung, die aus den Feldern "Identifikationsnummer", "Hersteller", "Version" und "Medium" gebildet wird. In der Praxis reicht die 8-stellige Identifikationsnummer aus, die anderen Felder werden mit Dummy (FFh) ersetzt. Das Programm LorusTask arbeitet mit dieser Vereinfachung.

Statusfeld

Das Statusfeld gibt die Information ber den Zustand der Z hlerst nde. Bei der festen Datenstruktur wird zus tzlich die Kodierung der Werte festgelegt.

SND_NKE senden

Ein SND_NKE Telegramm bewirkt bei erfolgreichem Empfang eine Initialisierung des Z hlers. Falls das Endger t mehrere Telegramme liefert: Der Telegrammzeiger wird auf Telegramm eins gesetzt.

An Adresse 254 oder 255 senden

Ein Telegramm mit der Adresse 255 spricht alle an M-Bus angeschlossenen Z hler, es wird jedoch keine Antwort zur ckgesendet. Die Adresse 254 hingegen verlangt, dass alle Z hler mit einzelnem Zeichen "E5" antworten. Dieses f hrt bei zwei oder mehr angeschlossenen Endger ten zur Kollision und unter Umst nden zu einem Kurzschluss des M-Bus Treibers.


 

 

Herstellerbezeichnung

 

Die Herstellerbezeichnung ( MAN ) beinhaltet 3 Gro buchstaben und sollte eine Identifizierung des Endger te-Herstellers erm glichen. Sie ist in den Telegrammen mit der variablen Datenstruktur zu finden.

MAN Hex Firma

ABB 0442 ABB Kent Meters AB

ACE 0465 Actaris (Elektrizit t)

ACG 0467 Actaris (Gas)

ACW 0477 Actaris (Wasser und W rme)

AEG 04A7 AEG

AEL 04AC Kohler, T rkei

AEM 04AD S.C. AEM S.A. Romania

AMP 05B0 Ampy Automation Digilog Ltd

AMT 05B4 Aquametro

APS 0613 Apsis Kontrol Sistemleri, T rkei

BER 08B2 Bernina Electronic AG

BSE 0A65 Basari Elektronik A.S., T rkei

BST 0A74 BESTAS Elektronik Optik, T rkei

CBI 0C49 Circuit Breaker Industries, S dafrika

CLO 0D8F Clorius Raab Karcher Energie Service A/S

CON 0DEE Conlog

CZM 0F4D Cazzaniga S.p.A.

DAN 102E Danubia

DFS 10D3 Danfoss A/S

DZG 1347 Deutsche Z hlergesellschaft

EDM 148D EDMI Pty.Ltd.

EKT 1574 PA KVANT J.S., Russland

ELM 158D Elektromed Elektronik Ltd, T rkei

ELS 1593 ELSTER Produktion GmbH

EMH 15A8 EMH Elektrizit tsz hler GmbH & CO KG

EMO 15AF Enermet

END 15C4 ENDYS GmbH

ENP 15D0 Kiev Polytechnical Scientific Research

ENT 15D4 ENTES Elektronik, T rkei

ERL 164C Erelsan Elektrik ve Elektronik, T rkei

ESM 166D Starion Elektrik ve Elektronik, T rkei

EUR 16B2 Eurometers Ltd

EWT 16F4 Elin Wasserwerkstechnik

FED 18A4 Federal Elektrik, T rkei

FML 19AC Siemens Measurements Ltd.( Formerly FML Ltd.)

GBJ 1C4A Grundfoss A/S

GEC 1CA3 GEC Meters Ltd.

GSP 1E70 Ingenieurbuero Gasperowicz

GWF 1EE6 Gas- u. Wassermessfabrik Luzern

HEG 20A7 Hamburger Elektronik Gesellschaft

HEL 20AC Heliowatt

HTC 2283 Horstmann Timers and Controls Ltd.

HYD 2324 Hydrometer GmbH

ICM 246D Intracom, Griechenland

IDE 2485 IMIT S.p.A.

INV 25D6 Invensys Metering Systems AG

INV 25D6 Invensys Metering Systems

INV 25D6 Invensys Metering Systems

ISK 266B Iskraemeco, Slovenia

IST 2674 Ista(jetzt Viterra Energy Services)

ITR 2692 Itron

IWK 26EB IWK Regler und Kompensatoren GmbH

KAM 2C2D Kamstrup Energie A/S

KHL 2D0C Kohler, T rkei

KKE 2D65 KK-Electronic A/S

KNX 2DD8 KONNEX-based users (Siemens Regensburg)

KRO 2E4F Kromschr der

KST 2E74 Kundo SystemTechnik GmbH

LEM 30AD LEM HEME Ltd., UK

LGB 30E2 Landis & Gyr Energy Management (UK) Ltd.

LGD 30E4 Landis & Gyr Deutschland

LGZ 30FA Landis & Gyr Zug

LHA 3101 Atlantic Meters, S dafrika

LML 31AC LUMEL, Polen

LSE 3265 Landis & Staefa electronic

LSP 3270 Landis & Staefa production

LSZ 327A Siemens Building Technologies

MAD 3424 Maddalena S.r.I., Italien

MEI 34A9 H. Meinecke AG (jetzt Invensys Metering Systems AG)

MKS 3573 MAK-SAY Elektrik Elektronik, T rkei

MNS 35D3 MANAS Elektronik, T rkei

MPS 3613 Multiprocessor Systems Ltd, Bulgarien

MTC 3683 Metering Technology Corporation, USA

NIS 3933 Nisko Industries Israel

NMS 39B3 Nisko Advanced Metering Solutions Israel

NRM 3A4D Norm Elektronik, T rkei

ONR 3DD2 ONUR Elektroteknik, T rkei

PAD 4024 PadMess GmbH

PMG 41A7 Spanner-Pollux GmbH (jetzt Invensys Metering Systems AG)

PRI 4249 Polymeters Response International Ltd.

REL 48AC Relay GmbH

RKE 4965 Raab Karcher ES (jetzt Viterra Energy Services)

SAP 4C30 Sappel

SCH 4C68 Schnitzel GmbH

SMC 4DA3

SME 4DA5 Siame, Tunesien

SML 4DAC Siemens Measurements Ltd.

SIE 4D25 Siemens AG

SLB 4D82 Schlumberger Industries Ltd.

SPL 4E0C Sappel

SPX 4E18 Spanner Pollux GmbH (jetzt Invensys Metering Systems AG)

SVM 4ECD AB Svensk V rmem tning SVM

TCH 5068 Techem Service AG & Co. KG

UAG 5427 Uher

UGI 54E9 United Gas Industries

VES 58B3 Viterra Energy Services

VPI 5A09 Van Putten Instruments B.V.

WMO 5DAF Westermo Teleindustri AB, Schweden

YTE 6685 Yuksek Teknoloji, T rkei

ZAG 6827 Zellwerg Uster AG

ZAP 6830 Zaptronix

ZIV 6936 ZIV Aplicaciones y Tecnologia, S.A.

Bemerkungen:

Die Herstellerbezeichnung ( MAN ) wird nach folgender Formel berechnet:
MAN = [ASCII(1. Buchstabe)-64] * 32 * 32 + [ASCII(2. Buchstabe)-64] * 32 + [ASCII(3. Buchstabe)-64]



 

 

BusSwitcher

 

Ein Modem -> ein Pegelwandler -> ein BusSwitcher -> 2000 Z hler

- BusSwitcher ist ein Bus-Multiplexer, wobei an jedem der 8 Kan le bis zu 250 Endger te angeschlossen werden k nnen.
- Erlaubt eine Auslesung von bis zu 2000 Endger ten ber einen Pegelwandler, sowie bei Fernauslesung ber ein Modem.
- Endger te werden wie gewohnt ber die prim ren Adressen angesprochen.

 

Der BusSwitcher besitzt eine M-Bus Schnittstelle mit der Adresse 251. Die Kan le werden ber M-Bus Befehle umgeschaltet.

Auch ein Einsatz mit weniger als 250 Endger ten ist in folgenden F llen denkbar:
1. Bei Erweiterung von bestehenden Anlagen. Die Investition eines teuren, leistungsst rkeren Pegelwandlers kann vermieden werden.
2. Bei st rf lligen Anlagen. Durch Aufteilung der einzelnen M-Bus Leitungen auf mehrere Kan le. Hierdurch verbessert sich auch im Allgemeinen die Qualit t der Auslesung. Die kapazitive Last sinkt!

Gesamtausdehnung des Bussystems:
- max. 8 M-Bus Kan le
- max. 2000 Endger te; 250 Endger te je Kanal
- max. 32000 m Gesamtkabell nge; 4000m je Kanal
- max. 96 Mal pro Tag die Z hler auslesen (neueste Endger te von ista)